Andrea Eichhorn

Hallo liebe Besucherinnen und Besucher! Mein Name ist Andrea Eichhorn und meine Berufung ist Dir dabei zu helfen, wie Du heil (ganz) werden kannst. Hast Du Dir auch schon oft solche oder ähnliche Fragen gestellt? - Wie gestalte ich eine naturverbundene Ernährung? - Wie kann in mir Gesundheit entstehen, ich habe doch schon einige Zivilisationserkrankungen? - Welche Wildpflanzen und Pilze aus der Natur kann ich selbst sammeln und dabei gesund bleiben und werden? - Welche Mittel sind für mich die Besten für ein glückliches und genüssliches Leben? Falls Du Antworten zu solchen Fragen benötigst, Du Verantwortung für Deine Handlungen im Innen und im Außen übernehmen möchtest und Du für Veränderungen in Deinem Leben aufgeschlossen bist, dann kann ich Dir helfen.

Schokoladen-Kirsch-Kuchen schnell und ohne backen

Du möchtest für Dich und Deine Lieben ganz schnell eine kleine süße Köstlichkeit zaubern? Vielleicht bekommst Du auch überraschend Besuch und hast Lust mit Deinen Freunden einen leckeren Kuchen zum Tee zu genießen? Dann ist dieser kurze Artikel bzw. das Rezept hier genau richtig für Dich!

Heute habe ich einen kleinen Schokoladen-Kirsch-Kuchen für Euch ausprobiert, in gerade mal 10 Minuten war die Zubereitung fertig (gut, die verwendeten getrockneten Gojibeeren hatte ich, eigentlich für einen Smoothie, über Nacht in Wasser eingeweicht, aber alternativ gehen auch fein zerkleinerte Datteln ohne Einweichen). Das vegane Torti wird nur eingefroren oder gekühlt, kein Backen ist nötig. Da ich noch ein Glas eingelegte Sauerkirschen vom letzten Jahr im Regal fand, nahm ich das als Obst für den Mini-Kuchen, frische Früchte sind natürlich auch super z. B. Blaubeeren.

Brotzeitbox, das Torti lässt sich gut mitnehmen und auch einfach herausnehmen
Brotzeitbox, das Torti lässt sich gut mitnehmen und auch einfach herausnehmen

Du benötigst diese Zutaten:
100 g Hanfsamen ungeschält
80 g Gojibeeren (über Nacht in Wasser eingeweicht)
40 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
80 g Kirschen
4 EL Kokosöl Bio nativ
4 TL Kakaopulver
Ingwer, Limettenschale, Vanille
und eine kleine Brotzeitbox

Die Zubereitung:
Hanfsamen mahlen, ebenso Leinsamen und Sonnenblumenkerne.
Die abgetropften Gojibeeren mixen.
Alle Samen und die Beeren in einer Schüssel vermischen.
3 EL flüssiges Kokosöl und 3 TL Kakaopulver dazu geben.
Ingwer mahlen und mit Limettenschalen-Abrieb zum Teig geben, alles verkneten.
In eine Brotzeitbox die Hälfte des Teiges gleichmäßig eindrücken.
Die abgetropften Kirschen auf den Teig legen.

Brotzeitdose mit kleinem Schoko-Kirsch-Kuchen
Brotzeitdose mit kleinem Schoko-Kirsch-Kuchen

Die andere Hälfte des Knetteiges auf den Kirschen gleichmäßig verteilen und schön platt und glatt drücken.
Aus 1 EL flüssigem Kokosöl, etwas gemahlener Vanille und 1 TL Kakaopulver eine Glasur rühren und auf dem Teig gießen bzw. streichen.
Das Torti in das Gefrierfach geben für 15 Minuten.

Falls Du den Kuchen auf Vorrat zubereitest, kann er gut durchziehen und schmeckt noch besser, probiere es aus.

Samen und Nüsse, Trockenfrüchte und frisches Obst, natives Kokosöl und Gewürze finde ich immer in meinen Vorräten. Solche Lebensmittel solltest Du auch immer da haben, wenn Du öfter mal diesen oder ähnliche Kuchen zubereiten möchtest. Und aus diesen lactose- und glutenfreien*, veganen Lebensmitteln, falls Du möchtest natürlich in Rohkost-Qualität, kannst Du Dir wenn Du Lust hast, immer was Gesundes zaubern, für mehr Energie und Lebensfreude!

Torti mit Schokoladenglasur verziert mit Salbeiblüten
Torti mit Schokoladenglasur verziert mit Salbeiblüten

Unkonventionelle Rezepte mit wenigen qualitativ hochwertigen Zutaten sind meine Lieblingsrezepte, dafür durchstöbere ich das Internet und die Bibliothek und probiere dann alle möglichen Varianten. Kreativität macht Spaß, und schmeckt! Mein Dank an alle, die mich mit ihren Beiträgen fortwährend inspirieren. Danke an Dich fürs Dabeisein und viel Freude für Dein nächstes Küchenexperiment

wünscht Andrea

* bei Zöliakie soll unbedingt in der „Positiv-Liste“ der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie (DGfZ) nachgesehen werden, ob die Lebensmittel glutenfrei sind, denn auch Spuren von Gluten müssen vermieden werden

Erdbeeren sind himmlisch

Erdbeere

Schon allein das Wort Erdbeere vermittelt Frische, Lebendigkeit und Genuss.

Wenn Du es aussprichst oder liest,  läuft Dir das Wasser im Munde zusammen.

Erdbeeren sind magisch.

A background of bubbles forming in water after strawberries are dropped into it.
A background of bubbles forming in water after strawberries are dropped into it.

Erdbeeren erinnern Dich an Deine Kindheit, an Unbeschwertheit und an die vielen schönen Träume.

Erbeeren verbinden dich,

mit  Deiner Gesundheit

durch die sekundären Pflanzenstoffe wie Ellagsäure.

Ellagsäuren in Erdbeeren wirken antioxidativ, blockieren krebserregende Substanzen und helfen bei der Eliminierung krebserregender Stoffe genauso wie Himbeeren und Pekannüsse.

Viel Freude und Genuss mit Erdbeeren wünscht

Eure Andrea

Wildpflanzen-Kommunikation

Seit vielen Jahren kommen immer wieder bestimmte Wildpflanzen in mein Bewusstsein und ich habe das Gefühl, sie möchten mich teilhaben lassen an ihrer Information und Energie.

Kommunikation im herkömmlichen Sinne wird als Übertragung von Informationen bezeichnet.

die kleine Aiyana lernt und kommuniziert über Wildpflanzen
die kleine Aiyana lernt und kommuniziert mit Wildpflanzen

Das erlebe ich in der Weise, dass eine bestimmte Pflanzenart sich mir immer wieder zeigt, mir besonders auffällt, in der Natur bei Wanderungen, am See, am Flussufer, immer wieder,  oder sie wächst hier im Gärtchen.

In einem Jahr war es der Beifuß, als ich am Main in einem Grundstück am Ufer über mehrere Wochen campte, in einem weiteren Jahr die Mädesüß.

Gundermann, war hier schon vor mir im Gärtchen, als ich mich hier niederließ. Er strahlte mich mit seinen lila Blüten an, so dass ich gar nicht anders konnte, als mich mit diesem Pflanzen-Wesen zu beschäftigen. Mehr dazu in einem Blog zum Gundermann, einer meiner Pflanzen-Verbündeten.

In diesem Jahr möchte der Beinwell ins Bewusste meines Daseins. Es fühlt sich an, als ob die Wildpflanzen genau in diesem Zeitraum, was meistens über ein Jahr geht, mir etwas besonderes mitteilen. Dann gehe ich in die Erkundung, sehe, lausche, probiere, lerne theoretisches Wissen über Ihre Inhaltsstoffe,  erspüre, soweit mir möglich, deren Heilkraft und kulinarische Aspekte. Schaue sie in ihrer Verwandlung vom Spross, einer Blattrosette bis in die Blüte an und höre ihnen zu. Immer wieder.

Im vergangenen Jahr hat mich das Zackenschötchen lat. Bunias orientalis in seinen Bann gezogen. Leider ist es nicht sehr beliebt, doch ich mag es trotzdem. Es wird als invasiv bezeichnet, wie so viele Neophyten, pflanzliche Neuankömmlinge aus anderen Kontinenten. Dazu habe ich meine eigene Ansicht, die werden in einem weiteren Blog erläutert. Jedenfalls haben Neophyten wie auch alle Wildpflanzen sehr überzeugende sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe: sie sind Pioniere und Überlebenskünstler.  Sollte uns das zum Nachdenken anregen?

wie wirken wir auf Euch?
Heilsam und einfach schön

Die Ebene der Kommunikation eröffnet sich, manchmal sehr schnell und ein anderes mal auch über längere Phasen. Immer habe ich das Gefühl, dass sie mit mir etwas Heilsames und ganz Weises teilen möchten. Oft hat sich heraus gestellt, dass sie dann zu mir kommen, wenn aus dem Familien- oder Bekanntenkreis und auch von Haustieren ihre heilenden Energien gefragt sind.

Es gibt unzählige praktische Erlebnisse, die ich gerne mit Euch teile, alles zu seiner Zeit.

Naturverbundene Grüße

Eure Andrea

Beinwell bei Arthrose, Rheuma, Gicht und Knochenschäden

Dem Beinwell lat. Symphytum officinale gefällt es gut hier im Hausgärtchen. Dass er sich angesiedelt hat freut mich ganz besonders, denn noch vor einem Jahr sammelte ich ihn wild weil einige Bekannte und ich selbst seine Heilkräfte benötigten.  Im letzten Jahr bildete der Beinwell eine große Blattrosette und in diesem Frühling ist mein „Knochenkitter“ zu einer kraftvollen und wunderschönen Pflanze heran gewachsen, die jetzt kurz vor der  Blüte steht.

dieser Beinwell-Pflanze gefällt es hier
dieser Beinwell-Pflanze gefällt es hier

Von seinen wild vorkommenden Geschwistern hatten wir im Herbst letzten Jahres Beinwell-Wurzeln geerntet und Beinwell-Salbe gerührt. Diese dient zur Heilung der Körper-„hardware“ und wird z. B. bei Gelenkbeschwerden, Gicht, Rheuma, Arthrose und Verstauchungen aufgetragen.

Erstaunliche Heilerfolge können bei Knochenbrüchen erzielt werden. In Internetforen wird selbst von der Regeneration von Zähnen und Zahnfleisch berichtet.

Wer selbst schon einmal eine Beinwell-Wurzel ausgegraben, ertastet und erspürt hat, kann die heilenden Wirkungen schon gut allein von der klebrig-schleimigen Konsistenz ableiten, die sich beim Schälen der Wurzel zeigt. Die außen schwarzen und innen weißen Wurzeln beinhalten Allantoin, einen der unzähligen sekundären Pflanzenstoffe in der wunderbaren Pflanzenwelt.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind gesundheitsrelevante Substanzen in Pflanzen, die als sekundär bezeichnet werden, da sie keine Kalorien liefern wie die Hauptnährstoffe Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Allantoin wird in der Kosmetik eingesetzt, medizinisch bei Hautverletzungen, es beschleunigt den Zellaufbau, sowie Zellbildung und –regeneration und wirkt hautberuhigend. Im Beinwell enthalten sind ebenfalls bis zu 6 % Gerbstoffe, die zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und Gifte neutralisierend wirken. Weitere sekundäre Pflanzenstoffe im Beinwell sind Schleimstoffe, Stärke, Triterpene, 1-3 % Asparagin, Phytosterole und 0,04-0,6 % Pyrrolizidine.

Der Beinwell diente Jahrhunderte als Heilpflanze und Nahrung und bisher ist durch seinen Konsum keine schädigende Wirkung beim Menschen beschrieben worden. Doch es sollen auch hier die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide, die möglicherweise leberschädigend wirken könnten, erwähnt werden. Ihr wisst ja, wer Wildpflanzen sammelt und zu Heil- und Nahrungszwecken verwendet, der macht sich selbstverständlich mit der Materie genügend vertraut und lernt die Pflanzen kennen.
Die Blätter vom Beinwell können ohne Blütenstand mit denen des giftigen Fingerhuts lat. Digitalis purpurea verwechselt werden.

auf gleicher Höhe mit dem Beinwell
1,7 m, auf gleicher Höhe mit Beinwell

Die jungen weichen behaarten Blätter schmecken frisch nach Salatgurke und würzen Kräuterquark, Zaziki und ein leichtes Apfelessig-Leinöl-Dressing für Blattsalate. Die ca. 10 cm großen Blätter können mit einer Frischkäse-Creme bestrichen und eingerollt werden. Anschließend in einen Backteig eintauchen und in Olivenöl knuspig ausbacken. Für ein köstliches Wild-Gemüse den Beinwell mit Giersch, Brennnesseln, auch Spinat, Mangold und Pakchoi auf kleiner Hitze und mit wenig Wasser leicht dünsten und dann pürieren.

Beinwell passt auch sehr gut für Wildgemüse-Frikadellen. Eine Mischung von Giersch, Melde, Wiesenknopfkraut, guter Heinrich und Beinwell waschen, hacken und kurz dünsten, die gleiche Menge gekochte geriebene Kartoffeln, ein paar gequollene Getreideflocken und Chiasamen (Ei-Ersatz) dazu geben und gut durchkneten. Ganz Eilige können auch Kartoffelpüree dafür nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, aus dem Teig Küchlein formen und in Olivenöl braten.

Gespannt bin ich darauf mit dem neuen Pflanzenwesen Comfrey, so wird Beinwell auch genannt, zu kommunizieren, natürlich berichte ich Euch in einem neuen Blog-Beitrag davon,
viel Freude und Sonne für Euch
Andrea

Kräutertee und Wechseljahre

In den Wechseljahren können klimakterische Symptome wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Herzrasen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Schwäche durch die hormonelle Umstellung  auftreten.  Die Östrogenproduktion wird eingestellt und jenes Hormon hat jahrzehntelang u. a. sämtliche Stoffwechsel-Funktionen unterstützt. 20-06-09 023

Gerade in dieser Phase spielt eine bewusst ausgewählte Ernährung mit möglichst viel pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Salat und Kräutern eine heraus ragende Rolle. Programmiere ungünstige Gewohnheiten in gesunde um mit diesem Tipp:  zu allen Mahlzeiten und Snacks etwas Frisches, zu jedem Brot eine Portion Gurke, Tomate, Salatblatt, Kresse – das ist wichtig für die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen wie Phytoöstrogenen. Verwende natürlich Pflanzenöle mit viel Omega-3-Fettsäuren darin wie Leinöl, Hanföl oder Walnussöl und optimiere Dein Bewegungsverhalten.

Produkte aus Soja kannst Du gerne im Speisenplan berücksichtigtigen, sofern es Dir schmeckt und gut tut. Gut zu wissen: Soja ist aber auch eines der häufigsten Allergie-Auslöser und kann zu Blähungen führen, da es eine Hülsenfrucht ist. Soja-Drink kann eine Alternative zu Trinkmilch sein z. B. bei Lactose-Unverträglichkeit. Die Bezeichnung Milch kennzeichnet immer ein tierisches Produkt.

Von der lieben Kräuterfrau Maria Treben kommt dieser Rat: trinke Frauenmantel-Tee schon vor und in den Wechseljahren, hierzu einen gehäuften Teelöffel Kräuter auf ein Viertel Liter Wasser, nur brühen, kurz ziehen lassen; als Badezusatz nimmst Du 200 Gramm getrocknete oder zwei Doppelhände frische Kräuter, setzt sie in einem Eimer mit kaltem Wasser über Nacht an, erwärmst am nächsten Tag alles und gießt die Flüssigkeit dem Badewasser zu.20-06-09 037

Aus einem Archiv für Heilkräuter und deren Anwendungen einer Apotheken-Auflösung vor einigen Jahren habe ich folgende Rezepturen erhalten:

je 20 g Schafgarbenkraut, Passionsblumenkraut, Melissenblätterbei Schmerzen im Unterleib, kurmäßige Anwendung über 8 Wochen, 2 TL mit 150 ml kochendem Waser überbrühen, abgedeckt 10 Min. ziehen lassen, 2 Tassen täglich früh und abend, Wirkung: krampflösend, beruhigend, entzündungshemmend, zentral dämpfend

je 20 g Schafgarbenkraut und Johanniskraut, 10 g Hopfenzapfen – bei depressiver und nervöser Stimmung, kurmäßige Anwendung über 6-8 Wochen, Anwendung s. o., Wirkung: krampflösend, entzündungshemmend, antriebssteigernd und stimmungshebend, leicht beruhigend

je 18 g Salbeiblätter, Pfefferminzblätter, Kamillenblüten, 12 g Melissenblätter verhindert übermäßiges Schwitzen, Anwendung s. o., Wirkung: schweißhemmend, krampflösend, entzündungshemmend, beruhigend

Mein Rat für Dich, wenn Du gerne Schüßler-Salze anwenden möchtest, erfrage die Dosierung immer individuell in der Apotheke oder beim Therapeuten:
Magnesium phosphoricum D6 – bei Einschlafstörungen und Herzrasen, alternativ Kalium phosphoricum D6
Silicea D12 – bei Schweißausbrüchen, auch im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12
Kalium phosphoricum D6 – bei Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung
Ferrum phosphoricum D12 alle 15-30 Min. – bei immer wiederkehrenden Hitzewallungen

Gute Genesung und frohen Mut auf Eurem Weg wünscht
Eure Andrea

 

Wildpflanzenkurs „Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze“

 

 

veitshöchheim - wildkräuterkurs - 19.4.15 043 (1)

Die Frühjahrsboten spitzen jedes Jahr so im März-April neugierig aus dem Erdreich. In Internetforen und unter virtuellen Wildkräuterfreunden kursieren die ersten saisonalen Fotos vom frischen Blattgrün.  Diese kleinen Wildpflänzchen läuten den Frühling ein und ich erwarte sie schon freudig,  so als wenn ich gute Freunde wieder sehe.

Diese Freude teile ich gerne mit gesundheitsbewussten Menschen, denn es ist die allerbeste Zeit des Jahres, den innerlichen und äußerlichen Winterblues loszuwerden und sich von überflüssigen schädlichen Stoffen zu befreien. Die Sonnenstrahlen erhellen das Gemüt und lassen uns frohen Mutes, mit Hilfe unserer natürlichen Verbündeten in unsere Selbstreinigungsenergie kommen.

Die entgiftenden Wirkmechanismen sind einerseits lösende, also Schadstoffe freisetzende Pflanzensubstanzen und besonders wichtig, auch eine ausleitende Wirkung. Der Bärlauch ist hier ein Spezialist. Wie in jedem April seit 10 Jahren fand deshalb in Veitshöchheim wieder der Wildpflanzenkurs „Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze“ statt. Zuerst gab es einen Wildpflanzen-Vortrag, anschließend eine Wildkräuter-Exkursion bei herrlichem Sonnenschein, gefolgt von gemeinsamen Zubereiten von Köstlichkeiten unserer Wildpflanzen-Sammlung und natürlich den Genuss von Fränkischem Bärlauch-Pesto, Bärenbutter, Maruli-Giersch-Wildblüten-Salat u. a..

Frühlingskräuter strotzen nur so vor Vitalstoffen, ebenfalls Frühlingsgemüse wie Giersch und Brennnessel. Wildpflanzen übertreffen bei Weitem Ihre domestizierten Verwandten aus dem Supermarkt, denn sie enthalten ein Vielfaches an Mineralstoffen, Vitaminen, Sekundären Pflanzenstoffen, Chlorophyll und Biophotonen. Hier eine kleine Auflistung:

Jeweils in mg/100g Kalium Calcium Magnesium Eisen
Kopfsalat 224 37 11   1,1
Grünkohl 490 212 31   1,9
Gänseblümchen 600 190 33   2,7
Gänsefuß 920 310 93   3,0
Franzosenkraut 390 410 56 14,0
Brennnessel 410 630 71   7,8

Viel Freude beim Entdecken der Köstlichkeiten wünsche ich allen Freunden der Natur, Wildpflanzen und Pilze

Eure Andrea

Hier noch ein Testimonial/Referenz zum Wildpflanzenkurs „Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze“am 19.04.2015 von Gisela S., die mit dem WoMo angereist war:

Hallo Andrea,
>veitshöchheim - wildkräuterkurs - 19.4.15 049 (1)
> einen so schönen, informativen Tag und auch noch so nahrhaft, hatte ich
> lange nicht mehr. Es war eine tolle Erfahrung und wie Du an den Bildern
> siehst, war ich auch noch sehr aktiv am Sonntgabend.
>
> Viele Grüße bis demnächst
> von Gisela (links auf dem Foto)

 

Danke liebe Gisela für Dein feedback und viel Freude mit Deinem neu erworbenen Erfahrungen !