Heimische Heilpilze – Glänzender Lackporling (Reishi)

Einer der besterforschten Heilpilze wächst vor der Haustüre in unseren heimischen Wäldern, meist bei Eiche oder Fichte.

Heute morgen bei traumhaften Kräuterwetter, erntete ich vier wunderbare Exemplare vom Reishi (Ganoderma lucidum) im Edelmannswald von Veitshöchheim.

Eigentlich wollte ich einige mir bekannte Stellen nach dem Glänzenden Lackporling kontrollieren, denn es hat vor einigen Tagen, nach langer Trockenzeit, wieder einmal ergiebig geregnet, so dass ich Pilzfunde erwarten konnte, um meinen Vorrat an Reishi-Tee und -Pulver wieder aufzustocken. Welche freudige Überraschung war es, als mich gleich am Waldrand in der Nähe vom Naturdenkmal “Seelein” eine wunderschöne, rot glänzende Gruppe von Reishis anstrahlte.

Im Bild mein Körbchen mit der Tagesernte:
Heilpilz Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum, Reishi, Ling Zhi),
frische Melde und Brennnessel-Spitzen, daraus stelle ich heute eine Füllung für Teigtaschen her.Foto0166

Die herausragenden Heilwirkungen (er soll allen Heilkräutern überlegen sein) des derzeit weltweit bekanntesten Heilpilzes Reishi, der seit über 4000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet wird, hier im Überblick:

Unterstützung beim Abnehmen
– Regenerierung der Leber bzw. die Entgiftung wird über die Leber gefördert
– Enzyme unterstützen die Ausleitung von Toxinen, die beim Fettabbau freigesetzt werden. Dadurch wird der bekannte und gefürchtete Jo-Jo-Effekt verhindert.

Allergien
– Regulierung des Immunsystems
– antientzündliche Wirkung
– Histamin-Ausschüttung wird vermindert, dadurch weniger Juckreiz
– Stärkend und aufbauend auf den gesamten Bronchialbereich; daher spezialisiert bei Allergien, die durch Pollen und Düfte über die Atemwege entstehen

Alzheimer / Demenz
– wirkt positiv auf entzündliche Prozesse, verbessert die Entgiftung
– verbessert die Sauerstoffversorgung

Arthritis / Arthrose / Gicht
– präventiv bei Entzündungen, hemmt bestehende Entzündungen

Atemwegserkrankungen
– stärkt und regeneriert die Atemwege

Ausdauer
– erhöht die Sauerstoffaufnahme im Blut, optimiert die Zellatmung, dadurch nachhaltige Steigerung der Ausdauerleistung

Autoimmunerkrankungen
– der Reishi ist der Spezialist zur Unterstützung und Stärkung des Immunsystems durch seine großartige Entgiftungswirkung

Hier noch weitere Einsatzgebiete des Reishi:
Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Rückenschmerzen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und Urogenitalsystems, Fibromyalgie, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Hauterkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen/Bluthochdruck, Kopfschmerzen/Migräne, Krebserkrankungen, Lebererkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Multiple Sklerose, Neurostress, Osteoporose, Prostataerkrankungen, Raucherentwöhnung, Schilddrüsenerkrankungen, Virale Infekte, Wechseljahrsbeschwerden

Foto0168In China und in Japan wird der Heilpilz überaus hoch geschätzt. Der “göttliche” Pilz wird gezüchtet und steht dem gesamten Volk zur Verfügung. Besonders Bergsteiger und Sportler profitieren, die Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel steigt an.

Bemerkenswerte Inhaltsstoffe des Reishi sind unterschiedliche Peptide, Vitamine B 1, 2, 6 und Vitamin E, Spurenelemente, Nucleotide und Triterpene.

Die Beta-D-Glucane spielen für das Immunsystem und die tumorhemmende Wirkung eine wichtige Rolle.

Die sehr besondere Eigenschaft des Reishi ist die “adaptogene” Wirkung d. h. dass er in der Lage ist, den gesunden Gleichgewichtszustand wieder herzustellen (Wang et al. 2002). Sowohl bei zu hohem, also auch bei zu niedrigem Blutdruck kann er folglich eingesetzt werden, bei Erschöpfung und auch Schlaflosigkeit. Pflanzenvertreter mit dieser Eigenschaft sind z. B. die Mistel und der Ginseng.

So, nun seid Ihr Lieben erst mal ganz gut informiert über diesen “Vitalpilz” den Glänzenden Lackporling. Der Heilpilz bzw. Eure eigene Gesundheit sind es bestimmt wert, beim nächsten Waldspaziergang beachtet zu werden. Natürlich könnt Ihr auch einen Heilpilz-Vortrag oder Pilzlehrkurs bei mir buchen um noch mehr zu erfahren, die Praxis in Bezug auf Wildkräuter und Pilze ist einfach am Allerbesten, zusätzlich zum theoretischen Wissen.

Viel Freude auf Wald und Wiese
Deine Andrea

 

Schokoladen-Kirsch-Kuchen schnell und ohne backen

Du möchtest für Dich und Deine Lieben ganz schnell eine kleine süße Köstlichkeit zaubern? Vielleicht bekommst Du auch überraschend Besuch und hast Lust mit Deinen Freunden einen leckeren Kuchen zum Tee zu genießen? Dann ist dieser kurze Artikel bzw. das Rezept hier genau richtig für Dich!

Heute habe ich einen kleinen Schokoladen-Kirsch-Kuchen für Euch ausprobiert, in gerade mal 10 Minuten war die Zubereitung fertig (gut, die verwendeten getrockneten Gojibeeren hatte ich, eigentlich für einen Smoothie, über Nacht in Wasser eingeweicht, aber alternativ gehen auch fein zerkleinerte Datteln ohne Einweichen). Das vegane Torti wird nur eingefroren oder gekühlt, kein Backen ist nötig. Da ich noch ein Glas eingelegte Sauerkirschen vom letzten Jahr im Regal fand, nahm ich das als Obst für den Mini-Kuchen, frische Früchte sind natürlich auch super z. B. Blaubeeren.

Brotzeitbox, das Torti lässt sich gut mitnehmen und auch einfach herausnehmen

Brotzeitbox, das Torti lässt sich gut mitnehmen und auch einfach herausnehmen

Du benötigst diese Zutaten:
100 g Hanfsamen ungeschält
80 g Gojibeeren (über Nacht in Wasser eingeweicht)
40 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
80 g Kirschen
4 EL Kokosöl Bio nativ
4 TL Kakaopulver
Ingwer, Limettenschale, Vanille
und eine kleine Brotzeitbox

Die Zubereitung:
Hanfsamen mahlen, ebenso Leinsamen und Sonnenblumenkerne.
Die abgetropften Gojibeeren mixen.
Alle Samen und die Beeren in einer Schüssel vermischen.
3 EL flüssiges Kokosöl und 3 TL Kakaopulver dazu geben.
Ingwer mahlen und mit Limettenschalen-Abrieb zum Teig geben, alles verkneten.
In eine Brotzeitbox die Hälfte des Teiges gleichmäßig eindrücken.
Die abgetropften Kirschen auf den Teig legen.

Brotzeitdose mit kleinem Schoko-Kirsch-Kuchen

Brotzeitdose mit kleinem Schoko-Kirsch-Kuchen

Die andere Hälfte des Knetteiges auf den Kirschen gleichmäßig verteilen und schön platt und glatt drücken.
Aus 1 EL flüssigem Kokosöl, etwas gemahlener Vanille und 1 TL Kakaopulver eine Glasur rühren und auf dem Teig gießen bzw. streichen.
Das Torti in das Gefrierfach geben für 15 Minuten.

Falls Du den Kuchen auf Vorrat zubereitest, kann er gut durchziehen und schmeckt noch besser, probiere es aus.

Samen und Nüsse, Trockenfrüchte und frisches Obst, natives Kokosöl und Gewürze finde ich immer in meinen Vorräten. Solche Lebensmittel solltest Du auch immer da haben, wenn Du öfter mal diesen oder ähnliche Kuchen zubereiten möchtest. Und aus diesen lactose- und glutenfreien*, veganen Lebensmitteln, falls Du möchtest natürlich in Rohkost-Qualität, kannst Du Dir wenn Du Lust hast, immer was Gesundes zaubern, für mehr Energie und Lebensfreude!

Torti mit Schokoladenglasur verziert mit Salbeiblüten

Torti mit Schokoladenglasur verziert mit Salbeiblüten

Unkonventionelle Rezepte mit wenigen qualitativ hochwertigen Zutaten sind meine Lieblingsrezepte, dafür durchstöbere ich das Internet und die Bibliothek und probiere dann alle möglichen Varianten. Kreativität macht Spaß, und schmeckt! Mein Dank an alle, die mich mit ihren Beiträgen fortwährend inspirieren. Danke an Dich fürs Dabeisein und viel Freude für Dein nächstes Küchenexperiment

wünscht Andrea

* bei Zöliakie soll unbedingt in der “Positiv-Liste” der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie (DGfZ) nachgesehen werden, ob die Lebensmittel glutenfrei sind, denn auch Spuren von Gluten müssen vermieden werden

Erdbeeren sind himmlisch

Erdbeere

Schon allein das Wort Erdbeere vermittelt Frische, Lebendigkeit und Genuss.

Wenn Du es aussprichst oder liest,  läuft Dir das Wasser im Munde zusammen.

Erdbeeren sind magisch.

A background of bubbles forming in water after strawberries are dropped into it.

A background of bubbles forming in water after strawberries are dropped into it.

Erdbeeren erinnern Dich an Deine Kindheit, an Unbeschwertheit und an die vielen schönen Träume.

Erbeeren verbinden dich,

mit  Deiner Gesundheit

durch die sekundären Pflanzenstoffe wie Ellagsäure.

Ellagsäuren in Erdbeeren wirken antioxidativ, blockieren krebserregende Substanzen und helfen bei der Eliminierung krebserregender Stoffe genauso wie Himbeeren und Pekannüsse.

Viel Freude und Genuss mit Erdbeeren wünscht

Eure Andrea

Wildpflanzen-Kommunikation

Seit vielen Jahren kommen immer wieder bestimmte Wildpflanzen in mein Bewusstsein und ich habe das Gefühl, sie möchten mich teilhaben lassen an ihrer Information und Energie.

Kommunikation im herkömmlichen Sinne wird als Übertragung von Informationen bezeichnet.

die kleine Aiyana lernt und kommuniziert über Wildpflanzen

die kleine Aiyana lernt und kommuniziert mit Wildpflanzen

Das erlebe ich in der Weise, dass eine bestimmte Pflanzenart sich mir immer wieder zeigt, mir besonders auffällt, in der Natur bei Wanderungen, am See, am Flussufer, immer wieder,  oder sie wächst hier im Gärtchen.

In einem Jahr war es der Beifuß, als ich am Main in einem Grundstück am Ufer über mehrere Wochen campte, in einem weiteren Jahr die Mädesüß.

Gundermann, war hier schon vor mir im Gärtchen, als ich mich hier niederließ. Er strahlte mich mit seinen lila Blüten an, so dass ich gar nicht anders konnte, als mich mit diesem Pflanzen-Wesen zu beschäftigen. Mehr dazu in einem Blog zum Gundermann, einer meiner Pflanzen-Verbündeten.

In diesem Jahr möchte der Beinwell ins Bewusste meines Daseins. Es fühlt sich an, als ob die Wildpflanzen genau in diesem Zeitraum, was meistens über ein Jahr geht, mir etwas besonderes mitteilen. Dann gehe ich in die Erkundung, sehe, lausche, probiere, lerne theoretisches Wissen über Ihre Inhaltsstoffe,  erspüre, soweit mir möglich, deren Heilkraft und kulinarische Aspekte. Schaue sie in ihrer Verwandlung vom Spross, einer Blattrosette bis in die Blüte an und höre ihnen zu. Immer wieder.

Im vergangenen Jahr hat mich das Zackenschötchen lat. Bunias orientalis in seinen Bann gezogen. Leider ist es nicht sehr beliebt, doch ich mag es trotzdem. Es wird als invasiv bezeichnet, wie so viele Neophyten, pflanzliche Neuankömmlinge aus anderen Kontinenten. Dazu habe ich meine eigene Ansicht, die werden in einem weiteren Blog erläutert. Jedenfalls haben Neophyten wie auch alle Wildpflanzen sehr überzeugende sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe: sie sind Pioniere und Überlebenskünstler.  Sollte uns das zum Nachdenken anregen?

wie wirken wir auf Euch?

Heilsam und einfach schön

Die Ebene der Kommunikation eröffnet sich, manchmal sehr schnell und ein anderes mal auch über längere Phasen. Immer habe ich das Gefühl, dass sie mit mir etwas Heilsames und ganz Weises teilen möchten. Oft hat sich heraus gestellt, dass sie dann zu mir kommen, wenn aus dem Familien- oder Bekanntenkreis und auch von Haustieren ihre heilenden Energien gefragt sind.

Es gibt unzählige praktische Erlebnisse, die ich gerne mit Euch teile, alles zu seiner Zeit.

Naturverbundene Grüße

Eure Andrea

Beinwell bei Arthrose, Rheuma, Gicht und Knochenschäden

Dem Beinwell lat. Symphytum officinale gefällt es gut hier im Hausgärtchen. Dass er sich angesiedelt hat freut mich ganz besonders, denn noch vor einem Jahr sammelte ich ihn wild weil einige Bekannte und ich selbst seine Heilkräfte benötigten.  Im letzten Jahr bildete der Beinwell eine große Blattrosette und in diesem Frühling ist mein „Knochenkitter“ zu einer kraftvollen und wunderschönen Pflanze heran gewachsen, die jetzt kurz vor der  Blüte steht.

dieser Beinwell-Pflanze gefällt es hier

dieser Beinwell-Pflanze gefällt es hier

Von seinen wild vorkommenden Geschwistern hatten wir im Herbst letzten Jahres Beinwell-Wurzeln geerntet und Beinwell-Salbe gerührt. Diese dient zur Heilung der Körper-„hardware“ und wird z. B. bei Gelenkbeschwerden, Gicht, Rheuma, Arthrose und Verstauchungen aufgetragen.

Erstaunliche Heilerfolge können bei Knochenbrüchen erzielt werden. In Internetforen wird selbst von der Regeneration von Zähnen und Zahnfleisch berichtet.

Wer selbst schon einmal eine Beinwell-Wurzel ausgegraben, ertastet und erspürt hat, kann die heilenden Wirkungen schon gut allein von der klebrig-schleimigen Konsistenz ableiten, die sich beim Schälen der Wurzel zeigt. Die außen schwarzen und innen weißen Wurzeln beinhalten Allantoin, einen der unzähligen sekundären Pflanzenstoffe in der wunderbaren Pflanzenwelt.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind gesundheitsrelevante Substanzen in Pflanzen, die als sekundär bezeichnet werden, da sie keine Kalorien liefern wie die Hauptnährstoffe Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Allantoin wird in der Kosmetik eingesetzt, medizinisch bei Hautverletzungen, es beschleunigt den Zellaufbau, sowie Zellbildung und –regeneration und wirkt hautberuhigend. Im Beinwell enthalten sind ebenfalls bis zu 6 % Gerbstoffe, die zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und Gifte neutralisierend wirken. Weitere sekundäre Pflanzenstoffe im Beinwell sind Schleimstoffe, Stärke, Triterpene, 1-3 % Asparagin, Phytosterole und 0,04-0,6 % Pyrrolizidine.

Der Beinwell diente Jahrhunderte als Heilpflanze und Nahrung und bisher ist durch seinen Konsum keine schädigende Wirkung beim Menschen beschrieben worden. Doch es sollen auch hier die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide, die möglicherweise leberschädigend wirken könnten, erwähnt werden. Ihr wisst ja, wer Wildpflanzen sammelt und zu Heil- und Nahrungszwecken verwendet, der macht sich selbstverständlich mit der Materie genügend vertraut und lernt die Pflanzen kennen.
Die Blätter vom Beinwell können ohne Blütenstand mit denen des giftigen Fingerhuts lat. Digitalis purpurea verwechselt werden.

auf gleicher Höhe mit dem Beinwell

1,7 m, auf gleicher Höhe mit Beinwell

Die jungen weichen behaarten Blätter schmecken frisch nach Salatgurke und würzen Kräuterquark, Zaziki und ein leichtes Apfelessig-Leinöl-Dressing für Blattsalate. Die ca. 10 cm großen Blätter können mit einer Frischkäse-Creme bestrichen und eingerollt werden. Anschließend in einen Backteig eintauchen und in Olivenöl knuspig ausbacken. Für ein köstliches Wild-Gemüse den Beinwell mit Giersch, Brennnesseln, auch Spinat, Mangold und Pakchoi auf kleiner Hitze und mit wenig Wasser leicht dünsten und dann pürieren.

Beinwell passt auch sehr gut für Wildgemüse-Frikadellen. Eine Mischung von Giersch, Melde, Wiesenknopfkraut, guter Heinrich und Beinwell waschen, hacken und kurz dünsten, die gleiche Menge gekochte geriebene Kartoffeln, ein paar gequollene Getreideflocken und Chiasamen (Ei-Ersatz) dazu geben und gut durchkneten. Ganz Eilige können auch Kartoffelpüree dafür nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, aus dem Teig Küchlein formen und in Olivenöl braten.

Gespannt bin ich darauf mit dem neuen Pflanzenwesen Comfrey, so wird Beinwell auch genannt, zu kommunizieren, natürlich berichte ich Euch in einem neuen Blog-Beitrag davon,
viel Freude und Sonne für Euch
Andrea

Kräutertee und Wechseljahre

In den Wechseljahren können klimakterische Symptome wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Herzrasen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Schwäche durch die hormonelle Umstellung  auftreten.  Die Östrogenproduktion wird eingestellt und jenes Hormon hat jahrzehntelang u. a. sämtliche Stoffwechsel-Funktionen unterstützt. 20-06-09 023

Gerade in dieser Phase spielt eine bewusst ausgewählte Ernährung mit möglichst viel pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Salat und Kräutern eine heraus ragende Rolle. Programmiere ungünstige Gewohnheiten in gesunde um mit diesem Tipp:  zu allen Mahlzeiten und Snacks etwas Frisches, zu jedem Brot eine Portion Gurke, Tomate, Salatblatt, Kresse – das ist wichtig für die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen wie Phytoöstrogenen. Verwende natürlich Pflanzenöle mit viel Omega-3-Fettsäuren darin wie Leinöl, Hanföl oder Walnussöl und optimiere Dein Bewegungsverhalten.

Produkte aus Soja kannst Du gerne im Speisenplan berücksichtigtigen, sofern es Dir schmeckt und gut tut. Gut zu wissen: Soja ist aber auch eines der häufigsten Allergie-Auslöser und kann zu Blähungen führen, da es eine Hülsenfrucht ist. Soja-Drink kann eine Alternative zu Trinkmilch sein z. B. bei Lactose-Unverträglichkeit. Die Bezeichnung Milch kennzeichnet immer ein tierisches Produkt.

Von der lieben Kräuterfrau Maria Treben kommt dieser Rat: trinke Frauenmantel-Tee schon vor und in den Wechseljahren, hierzu einen gehäuften Teelöffel Kräuter auf ein Viertel Liter Wasser, nur brühen, kurz ziehen lassen; als Badezusatz nimmst Du 200 Gramm getrocknete oder zwei Doppelhände frische Kräuter, setzt sie in einem Eimer mit kaltem Wasser über Nacht an, erwärmst am nächsten Tag alles und gießt die Flüssigkeit dem Badewasser zu.20-06-09 037

Aus einem Archiv für Heilkräuter und deren Anwendungen einer Apotheken-Auflösung vor einigen Jahren habe ich folgende Rezepturen erhalten:

je 20 g Schafgarbenkraut, Passionsblumenkraut, Melissenblätterbei Schmerzen im Unterleib, kurmäßige Anwendung über 8 Wochen, 2 TL mit 150 ml kochendem Waser überbrühen, abgedeckt 10 Min. ziehen lassen, 2 Tassen täglich früh und abend, Wirkung: krampflösend, beruhigend, entzündungshemmend, zentral dämpfend

je 20 g Schafgarbenkraut und Johanniskraut, 10 g Hopfenzapfen – bei depressiver und nervöser Stimmung, kurmäßige Anwendung über 6-8 Wochen, Anwendung s. o., Wirkung: krampflösend, entzündungshemmend, antriebssteigernd und stimmungshebend, leicht beruhigend

je 18 g Salbeiblätter, Pfefferminzblätter, Kamillenblüten, 12 g Melissenblätter verhindert übermäßiges Schwitzen, Anwendung s. o., Wirkung: schweißhemmend, krampflösend, entzündungshemmend, beruhigend

Mein Rat für Dich, wenn Du gerne Schüßler-Salze anwenden möchtest, erfrage die Dosierung immer individuell in der Apotheke oder beim Therapeuten:
Magnesium phosphoricum D6 – bei Einschlafstörungen und Herzrasen, alternativ Kalium phosphoricum D6
Silicea D12 – bei Schweißausbrüchen, auch im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12
Kalium phosphoricum D6 – bei Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung
Ferrum phosphoricum D12 alle 15-30 Min. – bei immer wiederkehrenden Hitzewallungen

Gute Genesung und frohen Mut auf Eurem Weg wünscht
Eure Andrea

 

Wildpflanzenkurs “Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze”

 

 

veitshöchheim - wildkräuterkurs - 19.4.15 043 (1)

Die Frühjahrsboten spitzen jedes Jahr so im März-April neugierig aus dem Erdreich. In Internetforen und unter virtuellen Wildkräuterfreunden kursieren die ersten saisonalen Fotos vom frischen Blattgrün.  Diese kleinen Wildpflänzchen läuten den Frühling ein und ich erwarte sie schon freudig,  so als wenn ich gute Freunde wieder sehe.

Diese Freude teile ich gerne mit gesundheitsbewussten Menschen, denn es ist die allerbeste Zeit des Jahres, den innerlichen und äußerlichen Winterblues loszuwerden und sich von überflüssigen schädlichen Stoffen zu befreien. Die Sonnenstrahlen erhellen das Gemüt und lassen uns frohen Mutes, mit Hilfe unserer natürlichen Verbündeten in unsere Selbstreinigungsenergie kommen.

Die entgiftenden Wirkmechanismen sind einerseits lösende, also Schadstoffe freisetzende Pflanzensubstanzen und besonders wichtig, auch eine ausleitende Wirkung. Der Bärlauch ist hier ein Spezialist. Wie in jedem April seit 10 Jahren fand deshalb in Veitshöchheim wieder der Wildpflanzenkurs “Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze” statt. Zuerst gab es einen Wildpflanzen-Vortrag, anschließend eine Wildkräuter-Exkursion bei herrlichem Sonnenschein, gefolgt von gemeinsamen Zubereiten von Köstlichkeiten unserer Wildpflanzen-Sammlung und natürlich den Genuss von Fränkischem Bärlauch-Pesto, Bärenbutter, Maruli-Giersch-Wildblüten-Salat u. a..

Frühlingskräuter strotzen nur so vor Vitalstoffen, ebenfalls Frühlingsgemüse wie Giersch und Brennnessel. Wildpflanzen übertreffen bei Weitem Ihre domestizierten Verwandten aus dem Supermarkt, denn sie enthalten ein Vielfaches an Mineralstoffen, Vitaminen, Sekundären Pflanzenstoffen, Chlorophyll und Biophotonen. Hier eine kleine Auflistung:

Jeweils in mg/100g Kalium Calcium Magnesium Eisen
Kopfsalat 224 37 11   1,1
Grünkohl 490 212 31   1,9
Gänseblümchen 600 190 33   2,7
Gänsefuß 920 310 93   3,0
Franzosenkraut 390 410 56 14,0
Brennnessel 410 630 71   7,8

Viel Freude beim Entdecken der Köstlichkeiten wünsche ich allen Freunden der Natur, Wildpflanzen und Pilze

Eure Andrea

Hier noch ein Testimonial/Referenz zum Wildpflanzenkurs „Kulinarische Frühlingsboten, Bärlauch und Pilze“am 19.04.2015 von Gisela S., die mit dem WoMo angereist war:

Hallo Andrea,
>veitshöchheim - wildkräuterkurs - 19.4.15 049 (1)
> einen so schönen, informativen Tag und auch noch so nahrhaft, hatte ich
> lange nicht mehr. Es war eine tolle Erfahrung und wie Du an den Bildern
> siehst, war ich auch noch sehr aktiv am Sonntgabend.
>
> Viele Grüße bis demnächst
> von Gisela (links auf dem Foto)

 

Danke liebe Gisela für Dein feedback und viel Freude mit Deinem neu erworbenen Erfahrungen !

Blog Entdecke Gesundes

Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog Entdecke Gesundes!Andrea1
Schön, dass Du hier her gefunden hast!

Hier findest Du viele interessante Beiträge zu gesunder Ernährung, Wildpflanzen, Kräutern und Pilzen. Deine Fragen zur Gesundheitsprävention werden beantwortet. So kannst Du mit der für Dich wohlschmeckenden und passenden Ernährungsweise gesund bleiben.

Viele Artikel zur Besserung und Heilung von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Arthrose, Metabolisches Syndrom, sprich zu etlichen ernährungsrelevanten Diagnosen werden hier erscheinen. Dazu gehören Lebensmittel-Allergien von Soja, Erdnüssen, Sellerie und Unverträglichkeiten von Lacotse, Fructose, Gluten genauso, wie Nierenerkrankungen, Fettstoffwechselerkrankungen Bluthochdruck, Gicht, Darmerkrankungen, Nährstoff-Mangel-Erkrankungen und Krebs.

Die Ausleitung und die Entgiftung von unerwünschten Substanzen, die durch unsere Mitwelt in unseren Körper gelangen, ist mittlerweile eines meiner Lieblingsthemen.

Lass Dich inspirieren und gehe Deinen heilsamen Weg mit mir.

Deine Andrea

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